Am Ende blieb es beim natürlichen Regen – feucht-fröhliche Nullnummer gegen den FC Bayern München

Stehen die Bayern unter Druck, oder geht es gegen einen direkten Konkurrenten, dann lauten die Ergebnisse gerne mal 5:0 (wie gegen Dortmund) oder 5:1 (wie gegen Mönchengladbach. Um es einmal meteorologischauszudrücken: Mannschaften werden von dem Torregen der Bayern gerne mal nass gemacht.

Heute war mal wieder so ein Tag, die Bayern hätten mit einem Sieg deutscher Meister werden können, hatten aber einen sehr guten Gegner gegen sich: RB Leipzig.

Es begann 11:04 Uhr in Borsdorf, die S-Bahn war noch kuschelig warm. Im Vergleich dazu sah es am Markt ganz anders aus: strömender Regen. Trotzdem machten sich zwei Apfelbullen auf den Weg durch die Innenstadt, mit ungefähr 800 weiteren Fans. Wir sangen ein wenig und kamen schon nach eineinhalb Stunden am Stadion an.

Das Wetter ließ auch am Stadion zu wünschen übrig. Im Stadion ging es dann, weil der Wind passte, und RB mit einer guten Defensive ein spannendes und mitreißendes Spiel heraufbeschwören konnte. 

Es war eine ausgeglichene Partie, um es mal ganz kurz auszudrücken. Die Bayern hatten etwas mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen. Daher war neben Können heute auch Glück im Spiel. Ein Beispiel war die 49. Spielminute: Leon Goretzka schießt die Bayern zum Titel, also vermeintlich zumindest. Es war aber tatsächlich sehr knapp Abseits. Der Videobeweis hat eben seine Vorteile. Da es von RB nicht viel zu sagen gibt, außer dass sie lobenswert verteidigt und gekämpft haben, können wir diesen Artikel ähnlich behandeln, wie das Spiel war: kurzweilig.

Wir ließen diese Nullnummer dann noch in einem Pub in der Innenstadt entspannt ausklingen, und machten uns dann auf den Weg durch den Regen, ohne vorher einen bayerisch Torregen erlebt haben zu müssen.

Apfelbulle Felix