Leipzig is back to Europe – Starke Freiburger und Freistoß-Fauxpas können Leipzig nicht stoppen!

Als der Abpfiff ertönt, schallen Europapokal-Gesänge abwechselnd mit „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ durch das weite Rund. Die vielen Leipziger Zuschauer unter den 40826 sind glücklich über den Sieg ihrer Mannschaft, dabei hätte es auch anders kommen können. Aber der Reihe nach.

Um 15:30 Uhr ertönte der Anpfiff für ein Spiel, bei dem man die ganze Woche schon wusste, das wir es eigentlich nur gewinnen können. Doch begann dieses Spiel gegen den SC Freiburg zunächst erst einmal eher defensiv, lediglich Timo Werner hätte uns nach zwei Minuten in Führung bringen können. Defensiv wie immer gut organisiert hatten unsere Roten Bullen dann auch den ein oder anderen offensiven Streich parat. In der 19. Minute wurde das dann auch belohnt: Yussuf Poulsen legte den Ball nach einer guten Kombination in den Rücken der Abwehr, der drehte sich und brachte damit Sekunden später das Stadion zum Kochen – 1:0. Danach war einmal mächtig Zittern angesagt, aber Peter Gulasciverhinderte Zwei mal unnachahmlich den Ausgleich der Freiburger durch Lucas Höler. Ansonsten gab es in Halbzeit Eins noch Chancen durch Kampl und Haidara, und dann war erstmal Halbzeitpause.

In Halbzeit Zwei passierte lange nichts wirklich erwähnenswertes, bis Mukiele ein Kopfballduell gegen einen Freiburger gewann, und der Schiedsrichter Freistoß gab. Der Freistoß war ein Geschenk für Freiburg, genau wie die Ausführung. Peter Gulasci war noch dabei, seine Mauer zu erstellen, als jener Pfiff des Schiedsrichter ertönte, um den Ball freizugeben. Leipzig nicht auf der Höhe, hatte es nicht registriert – 1:1. Dieser Ausgleich lies den roten Faden der roten Bullen reißen. Freiburg auf einmal deutlich druckvoller, prüfte Gulasci mehrfach und hätte wahrscheinlich mit ein wenig mehr Glück und Cleverness mit 2:1 davonziehen können. Aber es gibt nicht umsonst die Floskel „Machst Du keinen, kriegst Du einen“.

Ecke Leipzig in der 78. Spielminute. Ein Freiburger bekommt den Ball an die Hand – Elfmeter. Der kurz zuvor eingewechselte Emil Forsberg ließ sich die Chance nicht nehmen – 2:1 Leipzig. Nach diesem Tor war die Party auf den Rängen im vollen Gange. „Europapokal – Leipzig international“ singend standen die Fans in ihren Blöcken. Beflügelt von diesen Gesängen setzte Lukas Klostermann zum Fallrückzieher an, und verhinderte damit auf unserer Torlinie den Ausgleich der Gäste. Kurz danach ertönte der Abpfiff. Geschafft! Die CL-Hymne ertönte aus den Lautsprechern des Stadions, die Mannschaft und Ralf Rangnick feierten noch kurz mit den Fans. Drittes Jahr Bundesliga – Dritte Qualifikation für Europa. Einmal Leipzig, immer Leipzig!

Apfelbulle Felix