Erste Punkte der Saison gegen Freiburg

Sommer, Sonne, Sonnenschein! Es war herliches Fußballwetter für das erste Heimspiel der Saison. Unser Fangruppe hatte sich aufteilen müssen, da wir für Sektor B nur insgesamt neun Karten ergattern konnten. Drei aus unserer Gruppe nutzten Sektor A, Block 24. Die Platzhalter im Sektor B, Block 26, bekamen als Belohnung von den nachrückenden Fangruppenmitgliedern ein Getränk mitgebracht, ehe es dann endlich losging.


Bild: warten vor dem Einlaß zum ersten Heimspiel der Saison

Und wie: Leipzig hatte mit Werner und mit Augustin einige wirklich gute Gelegenheiten. Aber leider konnten wir keine dieser Chancen im Kasten der Freiburger unterbringen. Aufregung gabe es als Augustin mit dem Torwart von Freiburg zusammen rumpelte – aber der Videobeweis zeigte: kein Elfmeter. Aprospos VIDEOBEWEIS: Wir sind uns einig, das ist keine gute Erfindung und Einführung. Es nimmt dem Spiel den Fluß, die Spannung und viel von emotinaler Diskussionsgrundlage. Gleich zweimal wurde der Beweis bemüht. Einmal in der ersten Halbzeit bei besagtem „Nicht-Elfmeter“ und ein zweites mal in der zweiten Halbzeit…


Freiburg kam immer besser ins Spiel. Die RotenBullen wirkten unkonzentriert, die Pässe kamen zu ungenau und zu selten an. Die Quittung bekamen wir prompt, denn in der 23. Minute gingen die Freiburger in Führung. Frust und Entäuschung in unseren Gesichtern. Es blieb bei dem Rückstand bis zur Pause gepfiffen wurde. Wir erwägen ernsthaft unsere Dauerkarten abzugeben.

In der Kabine muss der Trainer den RotenBullen dann wohl ein paar gute und richtige Worte gesagt haben, denn sofort nach dem Anpfiff legten diese los wie wild. Dummerweise war ich gerade Getränke holen, als dann Timo Werner zum Ausgleich traf. Aber völlig egal, Hauptsache der Ball war drin. Den Torjubel und die Toransage feierte ich mit den anderen Fans in der Warteschlange bei der Getränkeausgabe. Natürlich waren die Kommentare als ich mit meine Sohn wieder in Reihe 21 ankam: „Geh ruhig nochmals hoch Getränke kaufen, dann schießen wir noch ein Tor.“ Ich blieb aber in der Reihe und dennoch: kurz danach erhöhte Willi Orban auf 2:1. Freiburg wurde in dieser Phase an die Wand gespielt. Jubeln konnte ich jetzt auch noch nicht richtig, denn die Pommes wären sonst durch die Luft geflogen. Und es ging weiter mit den Toren. Erneut Timo Werner erhöhte auf 3:1. Wirklich nervig: wir mussten erst das Urteil des Videoschiedsrichters abwarten bevor wir lauthals in „I feel good“ einstimmen konnten. Das ist wirklich wie Retortenjubel. Dann wird Bruma eingewechselt und haut aus 16 Meter nach feiner Vorarbeit von Halstenberg die Kugel in den rechten Winkel.

Uff, geschafft! Wir haben unsere ersten drei Punkte für diese Saison eingefahren. Das Wochenende ist gerettet und wir ziehen zusammen und wohl gelaunt zurück nach Borsdorf. Im Zug treffen wir noch ein paar Freiburg-Fans aus Dresden. Ein schöner lustiger Austausch unter Fans besiegeln den schönen Fußballnachmittag.

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